ARTYOU 2011 – Kidrobot Highlights by Tilt

15. September 2011
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ARTYOU FÖRDERPREIS – Alexander Becherer in Basel ausgezeichnet

13. September 2011
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Sehr zufrieden äusserten sich Veranstalter, Besucher/-innen und Künstler/-innen über die Basler Artyou-Ausstellung 2011. Besonders erfreulich endete die Urban Art Plattform für Alexander Becherer: Er gewann den mit 5000 Franken dotierten Artyou- Förderpreis. Die neu geschaffene Auszeichnung wurde von der Basler Kommunikationsagentur kreisvier gestiftet, die den Preis auch ins Leben gerufen hatte.

«Alles was wir haben» lautet der Titel der 1,45 Meter hohen Siegerskulptur aus den Materialien Gips, Holz, Polystyrol und Kartonage. Sie zeigt eine scheinbar betende Figur, ein Mischwesen aus Mensch und Tier, eingehüllt in zahllose dreidimensionale Logos aktueller Lifestyle-Marken.

«Becherers eindringliche Figur konnte unmöglich ignoriert werden», bemerkt Beat Schöneck, der Juryvorsitzende und Artyou-Partner. Trotz oder gar wegen ihrer beklemmenden Wirkung sei sie ein Blickfang während der gesamten Ausstellung gewesen. 

Die Skulptur thematisiert die mächtigen, ubiquitären Big Brands, die uns im Alltag nicht nur begleiten, sondern unser Leben bisweilen zu lenken scheinen. «Eine Persiflage an die Götzenanbetung, der Befürwortung des markendominierenden Zeitgeistes», wie der Künstler Alexander Becherer anmerkt. Tiefe und Nachhaltigkeit entsteht durch die Konfrontation des Betrachters mit der spannungsvollen Ambivalenz der Skulptur. Oder wie Beat Schöneck es ausdrückt: «Dadurch findet die Provokation subtil, gleichwohl aber beharrlich statt.»

Hintergrundinformationen:
Alexander «Biserama» Becherer, 1983 im Schwarzwald geboren, studierte nach einer Handwerkslehre an der Akademie für Bildende Kunst in Lahr. Seit 2008 ist er freischaffender Künstler. Seine Werke waren in Einzelausstellungen bereits in London, Cannes und Düsseldorf zu sehen. Sein Hauptthema ist der Blick hinter Maskeraden von Statussymbolen, Markenkult und Kleidungsstilen.

alexander-becherer.de

ARTYOU 2011 – Vernissage

12. September 2011
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ARTYOU 2011 – Programmbroschüre

6. September 2011
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RETO EHRBAR – Four times Jesus 2010

6. September 2011
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raffinerie.ch

Admir Jahic & Comenius Roethlisberger – Flying Saucer, Powel 2011

5. September 2011
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Das Basler Künstlerduo Comenius Roethlisberger & Admir Jahic ist für ihre Sprunghaftigkeit und den Wechsel der Medien bekannt. Diese Vorgehensweise macht sie Unberechenbar und fordert den Betrachter immer wieder von neuem. Alle ihre Werkgruppen sind unterlegt mit einem ironischen Humor und subtilen Fragestellungen. Genau dieses Grundrauschen macht sie unverkennbar und lockt immer wieder von neuem in die von ihnen erschaffenen Welten.

invisibleheroes.net

C-LINE – Nessie 2011

5. September 2011
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celine-quadri.ch

SMASH137 – Abstract13 blue 2011

4. September 2011
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By the age of 10 years old little Smash137 had already painted his first wall and startedto chase his own artistic dragons.By the late 1980‘s American graffiti culture hadturned kids all over the world into apprenticesin a tradition that’s still alive, evolving, andrewritten everyday to this day. Especially whena culture is created and practiced by children(and children in adult bodies) it’s in constantflux, every few years getting a new group outto outdo their older counterparts and build onwhat they have learned.

Smash137 grew up mimicking and learningfrom a culture that he admired and connectedwith. After more than twenty years of paintingthere are many who directly from the culturethat he admired now looking to him forinfluence and inspiration. While he continuesto push his work into galleries, museums, andimportant collections he can still never take itout of the streets. It’s a perfect evolutionarycycle where the foreign apprentice becomesthe master and the master continues totirelessly push himself and his craft forward. RIPO/modart

Smash 137 is today the most prolific andtalented artists of his generation thanks tohis spontaneous, sharp and innovative wayof conceiving and creating letters.His paintings bend the rules of the classicNew York school which he likes to refer to,and push the limits of what the insiders call“style writing”. After forteen years of paintingthe streets he began to develop his studiowork and started exhibiting his pieces in galleries. We met this globetrotter in Barcelona,where he’s been living for two years. NICOLAS CHENUSEditor–in–Chief of Graffiti Art magazine

smash137.net

ROMAN HOFER – Akuris 2011

2. September 2011
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Das Bedürfnis nach visuellem Ausdruck begleitet mich schon seit meiner Kindheit. So war es denn auch diese Leidenschaft, die mich den Beruf des visuellen Gestalters wählen liess. Und obwohl mir meine Arbeit über Jahre viel Freude bereitet hat, war da auch eine unerfüllte Sehnsucht. Immer wieder verspürte ich den Wunsch, mich auf eine andere Weise auszudrücken.

Seit 1993 kreiere ich Werke aus Ölkreide – im 1996 fand meine erste Bilderausstellung statt. Die vielen positiven Rückmeldungen motivierten mich, mein kreatives Schaffen weiterzuführen. Doch erst rund zehn Jahre später, im Sommer 2006, entschloss ich mich schliesslich, meine Tätigkeit als Grafiker und Art Director aufzugeben. Mein langjähriger Traum – die Kunst zum Beruf zu machen – sollte nun Realität werden.

Neben meiner mehrjährigen Arbeit mit Ölkreiden widmete ich mich nun auch neuen Techniken und Inhalten. Dabei entstanden Werke aus Buntstiften, Schabkarton, Graphit, Blattgold sowie Linolschnitte. Mein Atelier wurde zur «Galerie am Fluss» umfunktioniert und öffnet jeden letzten Samstag im Monat für einen immer grösser werdenden Kreis von Kunstinteressierten seine Türen. Neben diesen regelmässig stattfindenden «Tagen der offenen Galerie» sind auch die alljährlich stattfindenden öffentlichen Vernissagen zur Tradition geworden.

Im 2009 entwickelte ich eine für mich völlig neue Art des Schaffens. Ich begann mit der Kreation der aktuellen Bilderserie «Überdruck». Im 2010 habe ich die Idee, die hinter diesen Werken steht, ausgebaut und eine weitere Bilderreihe mit dem Titel «Quadrollagen» begonnen.

romanhofer.com

THIERRY FURGER – Hommage à Bâle 2011

1. September 2011
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Mit dieser Arbeit für die Artyou 2011 möchte ich die Vergänglichkeit von Graffiti und auch speziell die Vergänglichkeit des Ruhmes der Writer aufzeigen.

In dieser Arbeit sind unzählige, aus meiner Sicht, bekannte und Stilprägende Tag Namen, aus der Basler Graffiti Szene von 1988 – 2011 verarbeitet.

Aber viele davon sind nicht mehr aktiv und dadurch nach einigen Jahren nicht mehr sichtbar. Übermalt von anderen Sprayern oder durch die Stadt geputzt. Auch Fame ist vergänglich.

Basel hat für mich als interessierter Graffitibeobachter seit über 20 Jahren eine spezielle Bedeutung. Basel ist vielleicht durch seine grosse Anzahl an Wänden an der Bahnlinie eine sehr auf Qualität und Stil fokussierte Stadt.

buffedpaintings.com

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