KI IN DER KUNST – INSPIRATION ODER LANGEWEILE?: Vortrag von Nadine Friedel, Nici Jost & Philipp Gasser

18 April 2024
Übersicht

Donnerstag, 18.04.24

 

Artstübli – Kunst & Kultur

Steinentorberg 28, Basel

 

Welcome Drink: 18 Uhr

Beginn Vortrag: 18.30 Uhr

 

Bitte hier das Ticket kaufen

Welcome Drink & Sitzplatz: CHF 15.– (Studierende: CHF 10.–)

Nadine Friedel und Nici Jost geben einen Einblick in ihr Projekt "GJ 504b", das im Rahmen der Ausstellung “From West to East to Space” im Artstübli – Kunst & Kultur zu sehen ist und sich mit KI als Kollaborateurin im kreativen Prozess beschäftigt. Beide zeigen, wie KI-Kunst die Wahrnehmung neu formt und die Beziehungen zwischen Technologie, Kreativität und menschlicher Erfahrung verändert. Philipp Gasser präsentiert Beispiele seiner neuesten Arbeiten, die mit Hilfe von KI-Generatoren und anderen digitalen Werkzeugen entstanden sind. Alle drei Künstler:innen diskutieren mit dem Publikum über die Perspektiven von Künstlicher Intelligenz in der Kunst, über Inspiration und Fragen im Umgang mit diesen neuen Werkzeugen.

 

Nadine Friedel ist eine Technologie-Enthusiastin und Strategin mit mehr als 15 Jahren Erfahrung im Bereich der digitalen Transformation und Innovation, die sie in nationalen und internationalen Unternehmen gesammelt hat. Ihre Mission ist es, neue Technologien zu entmystifizieren, ethischen Technologieeinsatz zu fördern und ein gemeinsames Verständnis voranzutreiben.

 

Nici Jost ist eine konzeptuelle Medienkünstlerin und Fotografin. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Erforschung der subtilen Spannungen zwischen Technologie und Natur, Raum und Wahrnehmung. Ihre Forschung basiert auf der Untersuchung sozialer Konstruktionen und der Art und Weise, wie Individuen ihre Umwelt navigieren. 

 

Philipp Gasser setzt in seinen Videoinstallationen, die meist ohne Kamera Linse entstehen, verschiedene digitale Werkzeuge ein, die Szenerien (Landschaften, Innenhöfe etc.) oder Naturphänomene (Wolken) nachbilden können. Er versucht damit die Grenzen zwischen Realität und Fiktion auszuloten, wobei es ihm nicht um die Erzeugung von Wirklichkeit geht, sondern ihn interessiert, wie die von ihm geschaffenen bewegten Bilder in der Wahrnehmung der Betrachterinnen und Betrachter ankommen, welche Erinnerungen sie wecken und welche Gefühle sie auslösen können.

 

Photocredit: © Nici Jost: GJ504b_Gen_f1, 2023